Nils Klug (DDQT) Tai-Chi-Studio Hannover, Push Hands, Autor des Taiji-Forums

Nils Klug (DDQT) - Tai-Chi-Studio Hannover

Hier soll es gehen um meine Abgrenzung von Nils Klug und seiner Schule für Taichi und Pushhands in Hannover. Seine DDQT-Medienarbeit, sein "Universum chinesischer Künste" und seine phantasievolle "Omnipräsenz-Übersteigerung" offenbart die Wunsch-Welten in der Taiji-Qigong-Szene - und solche Stimmungslagen sind lediglich die "Spitze des Eisbergs". Siehe dazu den Klossow-Aufruf an Medien und Journalisten mit dem gleichen "Omnipräsenz-Begriff". Solche Kapriolen zeigen, daß Öffentlichkeitsarbeit in der Szene oft eine Gratwanderung ist - mit ungewissem Ausgang und der stetigen Gefahr des Scheiterns. Sie zeigen andererseits auch, daß langfristig Argumentation und Tatsachen gegenüber Beliebigkeit und Mantras im Vorteil sind.

Nils Klug und die Taiji-Qigong-Szene

Bei der Verbreitung und Förderung chinesischer Gesundheitsübungen wie Tai Chi Chuan (Taijiquan) und Qigong stehen heutzutage weit mehr Möglichkeiten zur Verfügung als ich sie um 1988 vorfand, als ich das Tai Chi Zentrum Hamburg ev gründete. Ich selbst bin in meinem Werdegang mit ideologie-freien Faktencheck durch eine "harte Schule" gegangen. Das nötige Instrumentarium mußte ich mir mühsam antrainieren - ganz anders als´heutzutage in den "multimodalen Filterblasen" der Socialmedia. Ich bin damals erfolgreich den Weg über unterschiedlichste Organisationen gegangen - sowohl national als auch international. Ich beschreibe meine Erfahrungen auf dieser Webseite und auf www.stephan-langhoff.de.

Der bekannte Repräsentant der Taiji-Qigong-Szene  kennt sich aus mit Organisationen und den Gefühlslagen ihrer Mitglieder. Zwar findet er oft Beifall, aber ausgerechnet seine Werben für bessere Reputation der Szene und mehr Zusammenhalt blieben erfolglos. Ebenso sein "Anbieter-Bashing". Schlimmer noch: Seine unprofessionelle Strategie könnte manchem die Augen geöffnet haben, denn sie sagt ja mehr über den Urheber aus als über die Sache. Zudem ist nun sein Verband, der DDQT, aus dem ZPP-Leitfaden gestrichen. Ein wahrer Image-Tiefpunkt - und eigentlich ein Super-GAU, denn der Lobby-Dachverband hatte sich gegründet, um "Langhoff zu entkräften" und sich selbst als Kassen-Ansprechpartner zu etablieren.

Die Ironie: Unfreiwillig könnte gerade der Medien-Profi beigetragen haben zur "Vdek-Methodik der Creditpoints", wie sie der DTB -Dachverband nutzt. Solche Scoring-Modelle sind nun Pflicht für Kassen-Zulassung. Vielleicht waren es gerade Missionen wie die von Klug und Klossow, die bei den Krankenkassen die Alarmglocken haben klingeln lassen. Vielleicht haben sie erst durch diese Faktenlage die Relevanz und Tragweite meiner  wiederkehrenden Empfehlungen und Hinweise an sie entsprechend einordnen können.

Klugs Bemühungen, die Szene zur Einheit aufzurufen und den Popanz eines gemeinsamen Feindes aufzubauen, hatte nicht die gewünschten Wirkungen nach innen, aber die Außenwirkung könnte verheerend gewesen sein. Die Erkenntnis beim Vdek wird schließlich so gelautet haben: Langhoff hatte recht - in der Szene fehlen Transparenz und Teilnehmerschutz! Spätenstens jetzt sollte Klug gemerkt haben, daß ihn Folklore, Foren und Multimedia-Infotainment nicht erhaben macht über Argumentation und Nachweise.

Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Öffentlichkeitsarbeit weiß auch Nils Klug: Wer sich heutzutage an die Öffentlichkeit wendet, muß sich im klaren darüber sein, daß er bei seinem Versuch, sich geeignet "in Szene zu setzen" und anderen Seriosität und Glaubwürdigkeit abzusprechen, seinen eigenen Ruf gefährden kann, wenn er keine Belege liefert. Der "Szene-Influencer" geht über den gängigen Szene-Reflex der "Chi-Welten" noch hinaus, indem er gleich von "Universum chinesischer Künste"* spricht.

Zu seiner Beschäftigung damit zählen auch PR-Aktionen der DDQT-Medien-AG, bei denen man sich fragen könnte, welchen Gesetzmäßigkeiten das Klug´sche Universum eigentlich folgt. Ich vermute das Szene-Motto "Tai Chi is what I want it to be". Veranschaulicht wird dies an dem Begriff "Ominipräsenz", der ja die Ex-DDQT-Vorstände Klug und Klossow zu faszinieren scheint. Doch sicher meinen sie in ihrer beanspruchten Deutungshoheit nicht das "Higgs-Boson (Gottes-Teilchen)" sondern beziehen sich nur auf meine Person. Siehe dazu den ausführlichen Artikel: Nils Klug, Tai-Chi-Studio Hannover.

"Oldschool-Unterricht": "Traditionell", "authentisch" und "klassisch"

Das traditionelle Training chinesischer Übe-Systeme im Familienverbund bildete früher über die Generationen der Familien-Dynastien eine "Meister-Schmiede", die es so heute nicht mehr gibt. Doch die Sehnsucht nach "überliefertem Geheimnissen" ist ungebrochen. Die Übungen stehen in dem Ruf, übernatürliche Fähigkeiten zu entwickeln und dies steht in engem Zusammenhang mit dem Nimbus von Unsterblichkeit und Unbesiegbarkeit. "Authentische Meister" aus China und "Klassisches Taiji-Qigong" sind attraktiv und hochgeschätzt. Nur wenige Kritische bemühen sich um den doch so notwendigen Blick hinter die Kulissen.

Kategorien wie "authentisch" und "klassisch" haben große Anziehungskraft - besonders bei Schulen, die "traditionelle Ausbildungen" anbbieten. Diese Image-Pflege klingt gut, denn sie künden von Echtheit, Wahrhaftigkeit und Bewährtheit. Doch die Show-Kulisse wird schnell offenbar angesichts der dahinterstehenden Vagheit und Beliebigkeit. Vielfach fehlt bei solchen Lehrenden auch das Wissen, wofür diese Etiketten eigentlich stehen. Heutzutage sind es leere Worthülsen.

Solche "Oldschool-Versprechungen" sollen Autorität, Vertrauenswürdigkeit, Meisterschaft und "Unantastbarkeit" signalisieren. Doch die Voraussetzungen sind in den eng-gefaßten Szene-Welten nicht gegeben. Das Mißverständnis von Klassik, Authentizität & Co in der Szene liegt in den Details. In Anlehnung an das taoistische Schlüsselwort "Wei-Wuwei (Handeln-Nichthandeln") sieht man nicht selten die Lösung in Beliebigkeit und Esoterik-Folklore. Das Bedürfnis nach Authentizität ist ausgeprägt. Klar, denn authentisch zu wirken, ist ja der Schlüssel zum Erfolg in Theater und Schauspiel. Wenn hier Rollen als "gestellt" wirken, ist die Illusion natürlich dahin. Die Wunsch-Welten müssen realistisch wirken, obwohl sie es nicht sind.

"Nils Klug Tai Chi" / "Nils Klug Push Hands"

Die Tags "Nils Klug Tai Chi" und "Nils Klug Push Hands" sind ein gutes Indiz für Qualitätskontrolle und Anerkennung durch externe Qualitätssicherer wie ZPP / Vdek.

 "Nils Klug Tai Chi": Alle Tai-Chi-Kurse des DTB tragen das Vdek-Siegel "Dt. Standard Prävention.

"Nils Klug Push Hands": Alle Partner-Kurse des DTB sind als Standardisierte Konzepte anerkannt und tragen daher das gleiche Siegel. Freier Siegel-Download für Mitglieder:


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Die chinesischen Übungen des Taijiquan und Qigong sind nicht vom Himmel gefallen - auch wenn manche "Spin-Doktoren" dies so wünschen mögen. Vielmehr weisen die alten Wudang-Mythen und Legenden etliche "irdische Charakteristika" auf, die leicht zu überprüfen sind. Ihre Ursachen sind ja in ihrer Historie begründet. Dazu zählen Merkmale, die zwar in der chinesischen Kultur verankert sind, aber bei Westlern oft Erstaunen auslösen - insbesondere, wenn sie wissenschaftlich-objektiv geprägt sind. Taoismus und Buddhismus beruhen auf der Konzeption von "Himmel-Erde-Mensch". Das bedeutet, daß sich der Mensch in die Harmonie des Universums einpassen soll.

Es gibt aufschlußreiche Äußerungen von Cheng Manching Tochter über ihren Vater und über Gott - s. 2. Cheng-Manching-Forum in Hannover (hhttps://docplayer.org/55030982-Cheng-man-ching-forum-meeting-and-tournament-from-july-31-to-august-in-hannover.html). Ich glaube nicht, daß Klug solche meint, wenn er von seinem "Universum" spricht.