Nils Klug, Hannover

Nils Klug, Lehrer für Tai Chi und Push Hands in Hannover, gilt vielen als eine Art "Szene-Vordenker". Doch dieser Ruf trifft nicht überall auf Verständnis. Das DDQT-Mitglied ist vom DTB-Dachverband nicht anerkannt und die räumliche Nähe der Klug-Schule zur "ZPP-Lehrerschmiede" macht Abgrenzung um so nötiger. Sie bezieht sich auf Berufsprofil, Berufsethik, Methodik und Inhalte. Zertifikate / Workshops des Taiji-Forums werden ohne Nach-Schulung nicht angerechnet.

In der Szene ist "Klug-Sifu" beliebt und anerkannt - seine Fans schätzen ihn zum einen aufgrund seiner Erfahrung bei der Nutzung von Socialmedia und zum anderen wegen der von ihm organisierten "Internationalen Push-Hands-Treffen Hannover". Doch aus meiner Sicht leisten solche Szene-Aktivitäten keinen nachhaltigen Beitrag zur Reputation des Tai Chi Chuan (Taijiquan). Und mehr noch: Solches "Tam-Tam" verhindert oft das Ausschöpfen tieferliegender Potenziale.

Updates

Update 2022-1: Nils Klug und seine "Qualitätssicherung" ist Gegenstand einer Folge meines Blogs "Bemerkenswerte Rückblicke", in dem es um "Tops oder Flops" geht. Wer ist Nils Klug, worum geht es ihm und in wie weit könnte der "Szene-

Influencer" die weitere Entwicklung von Überprüfbarkeit von Standards beinflußt haben? Um es gleich vorweg zu nehmen: Trotz der "Anbieter-Dämonisierung ist der DTB natürlich weiterhin ausgezeichnet mit dem Qualitätssiegel des Weiterbildung Hamburg (seit 1994) und dem Vdek-Siegel "Deutscher Standard Prävention" (seit 2014). Mehr noch: Die DTB-Standards wurden gestärkt durch die ZPP-Kehrtwende zu wissenschaftlicher Qualitätskontrolle. Dies hatte der DTB seit langem gefordert.

Meine persönliche Beurteilung seines "Bildungsauftrags" ist nur eine von vielen; dem einen oder anderen kann sie vielleich als Argumentationshilfe dienen. Die Szene wird seinen engagierten Einsatz deuten als maßgeblichen Beitrag zur Qualitätssicherung im Bereich Tai Chi und Qigong. Doch im Spiegel der Ereignisse mehren sich Stimmen, denen zufolge "der Lehrer aus Hannover" das genaue Gegenteil bewirkt haben könnte. Statt daß nun der DDQT wie seinerzeit Phönix aus der Asche erstiegen wäre, ist ja Fakt, daß der DDQT aus dem ZPP-Leitfaden gestrichen wurde - wie alle anderen Szene-Organisationen übrigens auch! Über die Gründe und Zusammenhänge kann man nur spekulieren, da offizielle Stellungnahmen bislang fehlen.

Qualitätssicherung

Überrascht hat mich die Dynamik dieses "Rückspiegels", der sich ja auf längst Vergangenes bezogen hatte. Ich bin heute noch fasziniert von der Vielfalt kontroverser Interpretationen zur "Klug´ schen Initiative". Was genau bezweckte der "Lehrer aus Hannover" mit seinen PR-Aktionen? Hinter den Kulissen kursieren Mutmaßungen, die Nils Klug leicht ausräumen könnte, wenn er sicht zu seinen damaligen Aktion entsprechend äußern würde.Aber aktuell gilt nach wie vor: Die Taiji-Qigong-Szene steckt in einem Dilemma, weil ihre Credos nicht zu den Standards westlicher Erwachsenenbildung vereinbar sind.

Insofern war das Klug´sche Eingeständnis der fehlenden Seriosität des DDQT ein folgerichtiger Schritt, der sicher in den Augen der ZPP und des Vdek positiv vermerkt wurde. Doch was als "Befreiungsschlag" geplant war, enthielt ja noch eine Kehrseite: Die "Dämonisierung eines Anbieters", mit dem nur der DTB-Dachverband gemeint sein kann - also genau der Verband, der als Ursache der DDQT-Gründung zu werten ist. Ist es somit kalkulierte Konsequenz oder wirklich reiner Zufall, daß die ihre ZPP ihre Kehrtwende vollzog weg von Szene-Standards zu den jetzt  geltenden Vdek-Leitlinien für den "Deutschen Standard Prävention"?

Jedenfalls  begrüße ich die jüngsten Bestrebungen externer Qualitätssicherer wie Krankenkassen, Vdek und ZPP, durch erhöhte Anforderungen die Fachkräfte-Qualifizierung und die Anbieter-Qualität zu gewährleisten und zweifelsfrei zu dokumentieren.

DDQT-Standards

Das DDQT-Mitglied Nils Klug thematisiert die fehlende Glaubwürdigkeit der Taiji-Qigong-Szene und verbindet dies mit einem Anspruch auf Deutungshoheit für Seriosität. Sein "Erklärungsmodell" basiert auf Moralisierung und "Wagenburg-Mentalität". Ich bezweifle, daß eine "Reinigung von Innen" überhaupt erfolgreich sein könne. M. E.  ist einem solchen Unterfangen nur Erfolg beschieden durch einen "Blick über den Tellerrand" mit ideologie-freiem Faktencheck (s. Anhang). Dies möchte ich hier erläutern - die zahlreichen Anfragen an mich habe ich eingearbeitet.

 "Sifu Klug" ist beliebt in der Taiji-Qigong-Szene und gilt als einer ihrer prominentesten Vordenker. Doch die Szene steckt in einem Dilemma: Ihre Esoterik-Folklore paßt nicht zu den Standards westlicher Erwachsenenbildung. Hinzu kommt: Das Internet und insbesondere die Sozialmedien führen allzuleicht zu Verwechslungen und Mißverständnissen. Der DTB-Dachverband und ich nutzen gern das Mittel der Distanzierung mit Sach-Argumenten und Belegen. Auch "externe Qualitätssicherern" wie Krankenkassen reagieren zunehmend mit erhöhten Anforderungen an Fachkräfte-Qualifizierung und Anbieter-Qualität.

Erfahrungsberichte

DTB-Fachkraft Laura: Vor-Ort-Kursangebote in Hannover

Hi, ich bin DTB-Kursleiterin für Tai Chi und heiße Laura. Ich informiere hier über meinen ersten Kurs in meiner Heimatstadt Hannover. Ich hatte das unerwartete Glück, gleich nach meiner Krankenkassen-Zulassung ein Angebot für Betriebliche Prävention bei einer großen Firma zu bekommen. Mein Trainer Stephan Langhoff riet mir zu einem Spezial-Programm mit Push-Hands-Partnerübungen, welches von der ZPP bundesweit zugelassen ist für Kassen-Förderung. Nach Ende des zehn-wöchigen Kurses gingen wir alle noch zusammen essen, um den Unterricht ausklingen zu lassen und unsere Erfahrungen auszutauschen.

Eine Teilnehmerin hatte früher schon mal bei Stephan persönlich einen Kurs besucht, in dem er die Grundlagen des Taichi-Pushhands lehrte nach der Überlieferung seines Lehrers Großmeister Fu Zhongwen. Bei diesem gemütlichen Beisammensein beschlossen wir, uns regelmäßig zum "Pushen" zu treffen. Einmal haben wir seither getagt und einige brachten noch Freunde mit. Na - mal schauen wie es weitergeht...

Eine andere Schülerin sprach mich an auf das Tai-Chi-Studio von Nils Klug, bei dem sie früher einmal Pushhands kennengelernt hatte. Nils hatte zu einem Pushhands-Workshop auch den Tuishou-Meister Mario Napoli eingeladen. Ich war allerdings recht abgetörnt, als ich in einem Forum Napolis Original-Beiträge las, in denen er sich mit Mike Sigman auf sehr ordinäre Art und Weise stritt. Daß solche "Meister" auf Push-Hands-Meetings gut ankommen, sagt mir schon einiges über die Geisteswelt der Besucher. Ich gewinne daraus den Eindruck, daß sie an den Prinzipien und der eigentlichen Tao-Philosophie der Bescheidenheit gar nicht interessiert sind.

Doch diese Erkenntnis hat auch was Gutes: Ich bin nun doppelt motiviert, die Reputation der chinesischen Partnerübungen nicht auf solche Art verwässert zu sehen. Ich werde hart daran arbeiten, wenigstens meine Kursteilnehmer so gut ich kann zu instruieren. Ich werde Schritt-für-Schritt die Pushhands-Basics vermitteln und mich nicht ergehen in Mythen und Legenden, wie es leider heute unter Lehrenden üblich ist.

Eure Laura.

Nils Klug über Seriosität in der Taiji-Qigong-Szene

Nils Klug hat sich bekanntlich auf seine Fahne geschrieben, das Tai Chi (wie er es versteht) zu fördern und zu verbreiten. Dieses vornehme Ziel verliert für mich jedoch an Wert durch das von ihm gewählte "Lobbyismus-Setting". Unterm Strich bedeutet dies ja, daß es ihm gar nicht um eine neutrale Einstellung geht sondern um eine Schönung in den Grenzen der Lobbyismus-Definition. Alle, die dies nötig haben, werden dafür ihre Gründe haben - und ich habe mich darüber bereits an anderer Stelle bereits geäußert.

Die schon länger zurückliegende Image-Kampagne als "Clearingstelle für Glaubwürdigkeit" von Nils Klug ist zwar gescheitert, aber es ist denkbar, daß die Doppelstrategie des DDQT-Mentor überdies sogar unfreiwillig beigetragen zur jetzigen Situation der "Vdek-Akademisierung mit ECTS". Das käme einer "Ironie des Schicksals" gleich, denn der DTB-Dachverband nutzt ein solches Scoring-Modell schon lange und hatte dies dem Vdek und der ZPP schon empfohlen.

Meine persönliche Meinung ist, daß Nils Klug mit dieser Aktion die DDQT-Mitglieder und wohl auch die ganze Szene beruhigen wollte. Immer mehr Lehrende erkannten das Dilemma, in das sie sich hineinmanövriert hatten. Sie steckten sozusagen zwischen "Baum und Borke": Ihr Anspruch zwischen Esoterik-Folklore einerseits und seriöser Erwachsenenbildung andererseits führte zu Spannungen und das um so mehr als der DTB-Dachverband mit seinem Korrektiv ja zeigt, wie erfolgreiche Qualitätssicherung funktionieren kann.

Vielleicht wollte Nils Klug eine Beruhigungspille schaffen mit seiner Doppelstrategie mit Anbieter-Bashing einerseits und Ankündigung der Verbesserung der DDQT-Homepage andererseits. Das ganze war noch garniert mit dem Aufruf an andere Autoren, auf seiner eigenen Homepage Beiträge zu verfassen, die die Glaubwürdigkeit steigern sollten.

Kurz gesagt ist mein Fazit: Die Taijiquan-Qigong-Szene steckt in einem Dilemma: Ihre Esoterik-Folklore paßt nicht zu den Standards westlicher Erwachsenenbildung - und darauf reagieren "externe Qualitätssicherern" wie Krankenkassen, Vdek und ZPP zunehmend mit erhöhten Anforderungen an die Fachkräfte-Qualifizierung und die Anbieter-Qualität.

Szene-Anfragen

Daß es in der Szene schon sehr lange Zeit rumort, habe ich genau beobachtet - klar, denn jedes Unwohlsein unter den Praktizierenden ist ja wie ein Seismograph, der Hinweise gibt auf Szene-Strömungen und Trends. Diese führen manchmal in die Folklore-Richtung und manchmal in meine Ausrichtung auf ideologie-freien Faktencheck. So konstatiere ich gerade jetzt vermehrt Anfragen zu den neuen Vdek-Standards aus dem DDQT-Umfeld. Ein Anlaß zu Frohlocken ist dies allerdings nicht; ich bezweifle, dass es die Fragenden wirklich an neuen Perspektiven interessiert sind. Ich vermute eher einen Fall von "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht naß"!

Nils Klug - FAQ

Ex-DDQT-Vorstand Nils Klug, Leiter des Tai-Chi-Studios, ist vielen in der Taijiquan-Qigong-Szene bekannt als Veranstalter internationaler Push-Hands-Treffen und Autor zahlreicher Youtube-Video-Serien. Das langjährige DDQT-Mitglied wurde 2014 für einige Zeit in den Vorstand des DDQT gewählt. Nils Klug ist eine prominente Figur in der Szene. Er ist dort einschlägig ausgewiesen und anerkannt als profilierter Autor im Taiji-Forum und als engagierter Veranstalter von internationalen Push-Hands-Treffen. Mittels dieser Events hat er Austausch, Kontakte und Vernetzung vorangetrieben, indem er Szene-Größen wie seinen Lehrer Willliam C. C. Chen und Mario Napoli einlud und Workshops veranstaltete. Im Kulturzentrum "FAUST" können sich die Tai Chi-Treibenden stilübergreifend und international austauschen. Der Kontakt läuft über das Tai Chi-Studio / Nils Klug, Adresse: Zur Bettfedernfabrik 1, Gewerbehof 30451 Hannover.

Ich möchte hier einen der Gründe detaillierter darlegen, warum ich mich von "dem Lehrer aus Hannover" und seinem "Tai-Chi-Studio" abgrenze. Ein Anlaß sind Aktionen wie die hier beschriebene "Klug´sche Mission". Sein Plan ist schnell zusammengefaßt: Im Rahmen der Medien-AG verfolgt Nils Klug eine Doppelstrategie. Zum einen konstatiert er auf der DDQT-Homepage und seinen eigenen Webseiten eine fehlende Seriösität und zum anderen spricht er einem (ungenannten) Anbieter eben diese Seriosität ab. Sein konzipierter Bildungsauftrag ist aus meiner Sicht eine Qualitätssicherung der besonderen Art: Eine Mixtur aus Moralisierung und Wagenburg-Mentalität.

Ihr erster Schritt ist ein Novum: In einem mutigen Schritt faßt das DDQT-Mitglied Klug ein "heißes Eisen" an: Die fehlende Glaubwürdigkeit der Szene. In einen zweiten Schritt verquickt Nils Klug sein realistisches Eingeständnis mit einer Art "Anbieter-Dämonisierung". Sein "Erklärungsmodell" könnte weitreichende Folgen haben: Es mag als Kitt geplant sein, kann sich aber leicht zum Sprengstoff erweisen. Was als "Befreiungsschlag" gedacht war, offenbart die tiefe Krise der Szene und ihr Unvermögen, professionell mit ihr umzugehen.

Die PR-Offensive wirft ein bezeichnendes Licht auf  die DDQT-Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinen und die "AG Medien" im Besonderen. Der in der Szene übliche Verzicht auf Argumente und Belege erschwert eine sachliche Betrachtung erheblich. Die Logik des Klug´schen Plans nährt erneut Zweifel daran, daß eine "Reinigung von Innen" überhaupt erfolgreich sein könne. M. E.  ist einem solchen Unterfangen nur Erfolg beschieden durch einen "Blick über den Tellerrand" mit ideologie-freiem Faktencheck (s. Anhang).

Nils Klug und DDQT-Gütesiegel

Neuere Entwicklungen zeigen Praktizierenden und der Öffentlichkeit den stetigen weiteren DTB-Ausbau. Der DTB-Service genießt höchste Reputation und wird auch im DDQT-Umfeld gern genutzt. Weiterhin dokumentieren Aktualisierungen, daß der DDQT weiter an Glaubwürdigkeit einbüßt und Rückhalt verliert. Besonders schmerzlich und enttäuschend für die Mitglieder: Das "DDQT-Gütesiegel" qualifiziert nicht mehr für ZPP-Zulassung und der DDQT ist aus dem ZPP-Leitfaden gestrichen - wie die anderen "Fachverbände" der Szene auch.

Der DTB begrüßt das Umdenken bei ZPP und Vdek in puncto Qualitätskontrolle und fragt: Was war die Ursache für diesen Sinneswandel? Haben das Verhalten des DDQT und/ oder Nils Klug dazu beigetragen - und wenn ja, in welcher Weise? Bestehen hier Zusammenhänge mit der unklaren Abgrenzung zu Heilslehren und Sekten? Oder mit Vergabe-Kriterien für das DDQT-Gütesiegel? Stets hatte der DTB gerügt, daß damit Lehrende der "International Association (IA)" zertifiziert werden.

Der aktuelle Image-Verlust für die DDQT-Lobbyisten ist gewaltig, wenngleich das "Gütesiegel" ja nie der behauptete "ZPP-Türöffner" war. Gerade kürzlich haben sich Lehrende an den DTB gewandt, weil sie Hilfestellung für die Anerkennung ihres DDQT-Gütezeichens bei der ZPP benötigten. Hat hier die "Klug´sche Qualitätsoffensive" für Updates der DDQT-Homepage genau das Gegenteil bewirkt? Wurden Klug´sche Pushhands-Meetings mit Kampfsport-Granden wie Mario Napoli als eine Abkehr von Gesundheitsförderung empfunden? Oder haben allzu spielerische Workshops mit eingeladenen Szene-Größen zu jetzigen Niveau beigetragen?

Die Abkehr der ZPP und des Vdek von Szene-Standards könnte nicht zuletzt mit der "Klug´schen Deutung" selbst zusammenhängen, derzufolge dem DTB und meiner Person jegliche Glaubwürdigkeit abgesprochen wurde. Dieses hilflose Manöver gepaart mit der leicht widerlegbaren Behauptung, unser Institut und unsere Arbeit würden dem Tai Chi und Qigong "schaden" sagt ja mehr über den Urheber und sein Verhalten aus als ihm lieb sein kann! Auch hat Nils Klug ja auch nie seine damalige Meinung korrigiert - weder in seiner Funktion als Mitglied der Medien-AG noch später während seines Amtes als DDQT-Vorstand.

Hinweis: Naturgemäß können Updates immer nur "anekdotische Evidenz" sein. Was in diesem "Puzzle" ist nur belangloses Intermezzo und was hat Langzeitwirkung? Interessante Fragestellungen im immerwährenden Wechselspiel von zufälliger Korrelation und Kausalität. Siehe auch meine Serie "Bemerkenswerte Rückblicke und die Folge: Nils Klug, Tai-Chi-Studio Hannover. Hier die kommende Folge: Yang Chengfu (1883-1936) als Standardisierer und "Gamechanger".

"Nils Klug Tai Chi" / "Nils Klug Push Hands"

Die Tags "Nils Klug Tai Chi" und "Nils Klug Push Hands" sind ein gutes Indiz für Qualitätskontrolle und Anerkennung durch externe Qualitätssicherer wie ZPP / Vdek. "Nils Klug Tai Chi": Alle Tai-Chi-Kurse des DTB tragen das Vdek-Siegel "Dt. Standard Prävention. "Nils Klug Push Hands": Alle Partner-Kurse des DTB sind als Standardisierte Konzepte anerkannt und tragen daher das gleiche Siegel. Freier Siegel-Download für Mitglieder: Push-Hands-Studio: Treffen Hannover.

Der Hintergrund zum "Klug´ schen Erklärungsmodell"

Die von mir mitgestaltete "Lehrer-Checkliste" des DTB-Dachverbands basiert auf einem modernem Berufsbild mit komplexen Anforderungen. Dies erlaubt eine transparente Abgrenzung zu Szene-Ansätzen. Dazu gehören neben Heilslehren und Interessensvertretungen auch Sehweisen, die man als "künstlerisch-kreativ" kategorisieren könnte. Aufgrund ihrer Beliebigkeit und Verwobenheit sind sie für Laien schwer zu erkennen. Daher folgen in dieser Serie einige Beispiele und Hintergrund-Informationen, die meine Einschätzung verdeutlichen sollen. Ich persönlich rate bei der Lehrersuche stets zu einer Überprüfung an den Fakten. Zugleich rate ich ab von Künstler-Tum und "Spielwiesen".

Das Erlernen einer östlichen Kunst wie Tai Chi Chuan (Taijiquan) oder Qigong erfordert einen kompetenten, erfahrenen Lehrer. Doch genauso wichtig ist, daß Interessierte sich bei der Lehrersuche über ihre eigenen Zielsetzungen klar sind - schließlich reicht das, was östliche Übesysteme bieten können, von Stressabbau und Gesundheitsbildung über Meditation bis hin zu den Anwendungen "Innerer Kampfkunst". Viele Lehrende kombinieren diese Fach-Bereiche in ihrem Lehrangebot und ich tue dies auch - wenngleich auf andere Art als bei den eng-gefaßten Sehweisen der Szene. Mit meinem ideologie-freien Faktencheck propagiere ich einen "Blick über den Tellerrand".

Aufgrund aktueller Entwicklungen ergeben sich für Tai-Chi-Qigong-Praktizierende häufig neue Sehweisen, die vergangene Ereignisse in neuem Licht erscheinen lassen. Beispielhaft zeigen dies die Krankenkassen, die mit eigenen Ausbildungsleitlinien hochwertige Angebote für ihre Versicherten schaffen wollen. Seit der Vdek als "externer Qualitätssicherer für Yoga, Qigong und Tai Chi" die Szene-Fachorganisationen aus dem ZPP-Leitfaden gestrichen hat, wird viel über die Hintergründe spekuliert. Klar ist zunächst eines: "Chi-Erlebniswelten" und Beliebigkeit reichen nun endlich nicht mehr. Der DTB begrüßt die ZPP-Kehrtwende weg von Esoterik und hin zu mehr Objektivität und Fakten.

In der Vergangenheit hatten zudem Protagonisten wie Nils Klug oder Detlev Klossow im DDQT-Verband eine bemerkenswerte "Art von Öffentlichkeitsarbeit" betrieben, die gänzlich ohne Argumente und Nachweise auskam. Anfragen an mich als DTB-Ausbilder beinhalten u. a. dies: Haben sich solche "Szene-Spindoktoren" dabei selbst diskreditiert und ihre Reputation beschädigt? Haben sie damit die Krankenkassen motiviert, eigene Ausbildugnsleitlinien als Standard für Kursleiter / Übungsleiter vorauszusetzen? Wenn es so ist, würde ich das sehr begrüßen, denn diese neue Entwicklung hin zu wissenschaftlicher Arbeitsweise ist ja eine großartige Bestätigung für den DTB-Dachverband und seine Fakten-Basierung.

Die Taiji-Qigong-Szene

Insbesondere Laien sollten die in Deutschland tätigen unterschiedlichen Organisationen klar auseinanderhalten, denn "Verband ist nicht gleich Verband". Wer sich als Lehrender einer Vereinigung anschließt und sich dort zertifizieren läßt, folgt damit in der Regel einem internen Prozedere, welches als solches noch keinerlei Garantie für Qualität oder westliches Berufsbild beinhaltet. Ganz im Gegenteil vetritt gerade die Szene sogenannte "traditionelle Weltsichten", in denen Loyalität, Moralvorgaben und "politische Korrektheit" mehr zählen als Nachprüfbarkeit und Transparenz. In der Lehrerausbildung führt dies zu eng-gefaßten Dogmen, die mit den Standards westlicher Erwachsenenbildung unvereinbar sind. Dies wird erläutert auf der Homepage des Verbandes unter Push-Hands-Ausbildung Hannover, Berlin, Hamburg.

Gerade bei der Lehrersuche oder der Suche nach Austausch und Kontakten stößt man im Internet allerorten auf Netzwerke, Foren, Plattformen, Studios oder Personen, deren Aussagen man erst mit einigem Hintergrundwissen richtig einordnen kann. Die Gretchenfrage sollte lauten: Was ist Glaubenssache bzw. interessen-geleitet und was unterliegt der Falsifizierbarkeit durch wissenschaftlich-objektiven Faktencheck? Die letztere Option ist ideologie-frei und erst sie eröffnet die tieferen Potenziale, die östlichen Übe-Systemen innewohnen.

Nils Klug / Tai Chi Studio Hannover - keine DTB-Anerkennung

Herr Nils Klug, seine Schule in Hannover und seine Lehrbeauftragten sind keine Mitglieder im DTB-Dachverband. Ihre Schüler sind vom DTB weder zertifiziert oder akkreditiert. Auch ich gehöre diesem Umfald nicht an und möchte damit nicht verwechselt werden. Das "Tai-Chi-Studio" enthält Angebote für Kurse, Seminare und Übungsgelegenheiten. Sie sind ein eigenständiges Angebot und völlig unabhängig von Qualitätsstandards des DTB (Dt. Taichi-Bund - Dachverband für Taichi und Qigong ev, gemeinnützig, gegründet 1996).

Medien AG über Seriosität im Taijiquan und Qigong

Manche DDQT-Mitglieder sind vielleicht überrascht von der Bewertung seines eigenen DDQT-Verbandes und der DDQT-Webseite. Seine Forderung: Die Seiten brauchen mehr seriöse Informationen. Den gleichen Mangel erkennt er auch bei seinen eigenen Webseiten. Für mich keine aufregende Entdeckung - in beiden Punkten gebe ich ihm Recht: Die Seiten lassen genau das vermissen, was ich für entscheidend halte: Einen ideologie-freien Faktencheck. Daran hat sich auch nach der "Klug´schen Überarbeitung" nichts geändert.

Doch die "Klug´sche Deutung" ist viel umfassender: Im gleichen Zusammenhang hat sich Nils Klug mit den für mich zentralen Begriffen "Seriosität" oder "Glaubwürdigkeit" befaßt. Er hat sie für sich und den DDQT reklamiert und sie einem namentlich nicht genannten Anbieter abgesprochen. Nach den mir vorliegenden Belegen bin ich gemeint und der DTB-Dachverband.

Offenbar fühlen sich die mit der Unfehlbarkeit ihrer Taiji-Patriarchen und Heldengestalten ausgestatteten Influencer als neue "Clearing-Stelle für Seriosität". Wo Lobbyisten-Organisationen die Fäden ziehen, wähnt man sich wahrscheinlich in einer ganz anderen Welt. Rasch enthüllt ein genauerer Blick in die "Chi-Welten" der Szene einseitig geprägte Berufsbilder und mangelnden Realismus. Und man erkennt ihren "heiligen Gral", den Anspruch auf Deutungshoheit. All dies sehe ich als Teil des Problems und nicht der Lösung.

Die Info-Flut der Internet-Ära hat natürlich auch Spuren in der Taijiquan-Qigong-Szene hinterlassen. Längst geht es vielen nicht mehr um Argumente oder Fakten - eigentlich schade. Viele Praktizierende sind besser vertraut mit den romantischen "Folklore-Kulissen" der Szene und der damit verbundenen Beliebigkeit als mit den tatsächlichen Sachverhalten. Und schlimmer noch: Sie erkennen ihre Lage nicht - frei nach dem chinesischen Sprichwort "wer nicht weiß, daß er nicht weiß, glaubt zu wissen". So führen phantasievolle Botschaften zu Verzerrungen in der Wahrnehmung und in der Wertschätzung auch meiner Person und meiner Arbeit im DTB-Dachverband.

Erkennbarkeit von Seriosität im Qigong und Tai Chi (Taijiquan)

Pate gestanden hat bei dieser "politischen Korrektheit" vermutlich der allerdings mißglückte Presse-Aufruf an Journalisten von Ex-DDQT-Vorstand Detlef Klossow ("Dauer-Ärgernis Langhoff"). Siehe die Distanzierung: Nils Klug, Hannover, Tai Chi Studio.

 

 

Raumsuche ab 2022: Für Push-Hands-Studio: Treffen Hannover werden zwei Räume gesucht an Wochenenden, Tel 040 2102123.

Raumsuche Berlin ab 2022: TUISHOU: Push-Hands-Studio: Treffen, Meister-Klassen Hannover Berlin.